Workingdays

Arbeitstage 2024

Im Jahr 2024 hat Frankreich insgesamt 252 Arbeitstage.

Wie viele Arbeitstage gibt es 2024?

Arbeitstage

252

Feiertage

11

10 on weekdays

Bankfeiertage

0

Meiste: Juli (23 Tage) – Wenigste: Mai (19 Tage)

Monatliche Übersicht

Januar

  • Arbeitstage:22
  • Feiertage:1
  • Bankfeiertage:0

Feiertage

  • 01. Nouvel An (MO)

Februar

  • Arbeitstage:21
  • Feiertage:0
  • Bankfeiertage:0

März

  • Arbeitstage:21
  • Feiertage:0
  • Bankfeiertage:0

April

  • Arbeitstage:21
  • Feiertage:1
  • Bankfeiertage:0

Feiertage

  • 01. Lundi de Pâques (MO)

Mai

  • Arbeitstage:19
  • Feiertage:4
  • Bankfeiertage:0

Feiertage

  • 01. Fête du travail (MI)
  • 08. Fête de la Victoire 1945 (MI)
  • 09. Ascension (DO)
  • 20. Lundi de Pentecôte (MO)

Juni

  • Arbeitstage:20
  • Feiertage:0
  • Bankfeiertage:0

Juli

  • Arbeitstage:23
  • Feiertage:0
  • Bankfeiertage:0

Feiertage

  • 14. Fête Nationale de la France (SO)

August

  • Arbeitstage:21
  • Feiertage:1
  • Bankfeiertage:0

Feiertage

  • 15. Assomption (DO)

September

  • Arbeitstage:21
  • Feiertage:0
  • Bankfeiertage:0

Oktober

  • Arbeitstage:23
  • Feiertage:0
  • Bankfeiertage:0

November

  • Arbeitstage:19
  • Feiertage:2
  • Bankfeiertage:0

Feiertage

  • 01. Toussaint (FR)
  • 11. Armistice 1918 (MO)

Dezember

  • Arbeitstage:21
  • Feiertage:1
  • Bankfeiertage:0

Feiertage

  • 25. Noël (MI)

In Frankreich gibt es 11 nationale Feiertage pro Jahr, die im Arbeitsgesetzbuch (Code du travail) definiert sind. Diese Tage sind für die große Mehrheit der Arbeitnehmer arbeitsfrei und bezahlt, obwohl bestimmte Branchen (Hotellerie, Gesundheitswesen, Einzelhandel) unter Bedingungen kollektiver Vereinbarungen Ausnahmen vorsehen können. Für HR- und Gehaltsabrechnungsfachleute ist die Unterscheidung zwischen "Arbeitstag" und "gearbeiteter Tag" grundlegend, insbesondere für die Berechnung von Urlaub und Abwesenheiten.

Häufig gestellte Fragen

Was passiert, wenn ein jour férié auf einen Samstag oder Sonntag fällt?

In Frankreich gibt es kein System für Ersatztage: Wenn ein jour férié mit einem Samstag oder Sonntag zusammenfällt, geht er für den Arbeitnehmer einfach verloren. Im Gegensatz zu anderen Ländern sieht kein Gesetz einen automatischen Ausgleich auf den folgenden Montag vor. Einige Kollektivverträge können jedoch spezifische Ausgleichsregelungen vorsehen, dies ist aber nicht die Regel.

Welcher ist der Unterschied zwischen "jour ouvrable" und "jour ouvré" in der Gehaltsabrechnung?

Im französischen Arbeitsrecht bezeichnet "jour ouvrable" jeden Wochentag außer Sonntag und Feiertagen, also potenziell sechs Tage von Montag bis Samstag. "jour ouvré" dagegen entspricht den tatsächlich im Unternehmen gearbeiteten Tagen, üblicherweise Montag bis Freitag. Diese Unterscheidung ist in der Gehaltsabrechnung entscheidend: Die gesetzliche Berechnung von Urlaub erfolgt in jours ouvrables (30 jours ouvrables = 5 Wochen), doch viele Unternehmen wenden durch Gewohnheit oder Kollektivvertrag eine Berechnung in jours ouvrés an (25 jours ouvrés).

Erhalten Arbeitnehmer in der Region Elsass-Mosel zusätzliche Feiertage?

Ja, Arbeitnehmer in den Departements Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle haben zwei zusätzliche Feiertage im Vergleich zum übrigen metropolitanen Frankreich: Karfreitag (Freitag vor Ostern) und 26. Dezember (Sankt-Stephan-Tag). Dieses besondere System ist ein Erbe des elsässisch-mosellanischen Lokalrechts und bleibt gültig. Arbeitgeber in diesen Departements müssen dies bei der Planung und Gehaltsabrechnung berücksichtigen.

Ist der "pont" (Brückentag) ein gesetzliches Recht für französische Arbeitnehmer?

Nein, der "pont" – die Inanspruchnahme eines freien Freitags oder Montags zwischen einem jour férié und dem Wochenende – ist in Frankreich kein gesetzliches Recht. Es handelt sich um eine weit verbreitete kulturelle Praxis, die vom Arbeitgeber nach eigenem Ermessen oder durch einen Betriebsvertrag bzw. Kollektivvertrag gewährt wird. Gewährt der Arbeitgeber den "pont", kann er den Ausgleich der nicht gearbeiteten Stunden verlangen, im Rahmen der geltenden Vorschriften.

Wie beeinflusst die gesetzliche Arbeitszeit von 35 Stunden die Berechnung der gearbeiteten Tage in Frankreich?

Seit dem Aubry-Gesetz von 2000 beträgt die gesetzliche Arbeitszeit 35 Stunden pro Woche, was erheblich unter den 40 Stunden liegt, die in vielen anderen Ländern üblich sind. In der Praxis führt dies häufig zur Gewährung von RTT-Tagen (Réduction du Temps de Travail – Arbeitszeitverkürzung), wenn Arbeitnehmer mehr als 35 Stunden pro Woche arbeiten. Bei der Berechnung der gearbeiteten Tage müssen Fachleute der Gehaltsabrechnung daher sowohl Feiertage, Urlaub als auch mögliche RTT-Tage berücksichtigen, um die tatsächliche Anzahl der verfügbaren jours ouvrés in einem bestimmten Zeitraum zu ermitteln.